Checkliste zur Entwurfsunterlage

Basis für ein Review ist das projektspezifisch vorgegebene Inhaltsverzeichnis, das formal und inhaltlich erfüllt sein muß. Alle Inhaltspunkte, insbesondere die vorgegebenen Unterpunkte, müssen enthalten und verständlich sowie eindeutig formuliert sein.

Allgemeine Fragen zur Unterlage
Spezielle Fragen zur Entwurfsunterlage für das Produkt
Abgleich der Entry-Unterlage Pflichtenheft
DV-Grobkonzept
Schnittstellen zwischen den Komponenten
Exit-Kriterien

Allgemeine Fragen zur Unterlage

1. Ist ein Deckblatt vorhanden und ist es vollständig ausgefüllt?

2. Ist das Dokument gut gegliedert, übersichtlich aufgebaut und leicht verständlich (Graphiken, Tabellen, ...)?

3. Sind Begriffe eindeutig definiert und durchgängig verwendet?

4. Gibt es ein Inhalts-, Abkürzungs-, Definitions- und Quellenverzeichnis?

5. Stimmt das Inhaltsverzeichnis mit der Gliederung des Dokuments überein?

6. Sind alle nicht allgemein bekannten Begriffe und Abkürzungen definiert?

7. Hat die Unterlage einen eindeutigen Versionsstand?

8. Sind alle Seiten numeriert und eindeutig der Dokumentversion zugehörig zu identifizieren?

9. Ist das Dokument vollständig, d.h. fehlen keine Textstellen, Seiten, Abbildungen?

10. Sind Querverweise eindeutig?

11. Sind alle Referenzdokumente aufgelistet?

12. Sind Bilder und graphische Darstellungen

13. Sind allgemeine firmeninterne und/oder projektspezifische Richtlinien zur Unterlagenerstellung eingehalten worden?

14. Sind Methoden, Werkzeuge und Standards berücksichtigt?

15. Sind Vertraulichkeitsstufen und Urheberrechte ausgewiesen?

Spezielle Fragen zur Entwurfsunterlage für das Produkt

Abgleich der Entry-Unterlage Pflichtenheft

16. Sind alle Schnittstellen (Inputs, Outputs) der Teilaufgaben vollständig auf die Schnittstellen zwischen den Komponenten abgebildet?

17. Sind Abweichungen zum Pflichtenheft aufgezeigt und begründet?

DV-Grobkonzept

18. Ist die Aufgaben-/Komponenten-Zuordnung sinnvoll (funktionaler Zusammenhalt, Datenkapselung)?

19. Ergibt sich mit der Zuordnung von Aufgaben auf Komponenten eine vernünftige Aufrufstruktur? (Client-Server-Prinzip?)

20. Ist jede Komponente in sich geschlossen und in ihrer Funktion unabhängig? (D.h. kann sie ohne Kenntnis des inneren Ablaufs anderer Komponenten ihre Funktion erfüllen?)

21. Sind die Aufgaben eindeutig zugeordnet (eindeutige Abgrenzung zu realisierender bzw. vorhandener Anteile)?

22. Sind ,,gleiche Aufgaben" zusammengefaßt und einer Komponente zugeordnet?

23. Ist die Wiederverwendbarkeit von Komponenten geprüft?

24. Ist das vorgeschlagene System ausbau- und erweiterungsfähig?

Schnittstellen zwischen den Komponenten

25. Sind die Schnittstellen zwischen den Komponenten, soweit gefordert, minimiert, effizient und erweiterbar?

26. Sind alle Parameter der Schnittstellen mit Wertebereichen und Standardwerten definiert?

27. Sind alle bestehenden Schnittstellen berücksichtigt?

Exit-Kriterien

28. Sind aus den Angaben in der Entwurfsunterlage Testfälle und -daten ableitbar?

29. Sind die Aussagen in der Entwurfsunterlage für das Produkt ausreichend detailliert, um einen Entwurf der Teilkomponenten durchzuführen?