Checkliste zur Selbsterklärungsfähigkeit

Inhalt
Durchschaubarkeit (Transparenz) des Dialogsystems
Hilfemöglichkeiten für den Benutzer
Fehlerbehandlung

Durchschaubarkeit (Transparenz) des Dialogsystems

1. Ist die Anzahl der Dialogebenen auf maximal 7 begrenzt (z.B. 7 aufeinanderfolgende Primärwindows)?

2. Ist jederzeit zu erkennen, auf welcher Ebene, in welchem Modus, in welchem Kontext man sich befindet?

3. Bietet das System Informationen, um jederzeit folgende Fragen beantworten zu können:

4. Gibt das System Rückmeldungen über die Ergebnisse gerade ausgeführter Funktionen?

5. Falls eine Funktion/Menüalternative kein Ergebnis am Bildschirm bringt, folgt trotzdem eine Rückmeldung (Feedback) zur ausgeführten Aktion?

6. Sind alle Texte, Überschriften, Menüalternativen und Titel von Feldern und Windows in einer grammatikalisch richtigen Form gehalten?

7. Sind alle Texte, Überschriften, Menüalternativen und Titel von Feldern und Windows in einer konsistenten Terminologie (eindeutige Begriffe) formuliert?

8. Sind alle Texte, Überschriften, Menüalternativen und Titel von Feldern und Windows aus der Sicht des Benutzers formuliert, nicht aus der Sicht des Programmierers?

9. Kennzeichnen die Überschriften der Menüs und Windows und die angezeigten Auswahlalternativen inhaltlich eindeutig die darin enthaltenen Funktionen?

10. Wird durch den Titel jedes Fensters klar, von wo aus (vorangegangenes Fenster/Menü) es erreicht wurde?

11. Stehen Wörter, die Auswahlbuchstaben enthalten, in der Menüauswahl möglichst weit links?

Hilfemöglichkeiten für den Benutzer

12. Sind zu jedem Dialogschritt ausreichende Hilfetexte zuschaltbar?

13. Sind Hilfetexte kontextbezogen abrufbar, helfen sie dem Benutzer in der konkreten Dialogsituation weiter?

14. Sind alle Hilfen und Meldungen aus der Sicht des Benutzers formuliert, nicht aus der Sicht des Programmierers?

15. Bleibt bei Hilfen und Meldungen der aktuelle Systemzustand unverändert erhalten?

16. Hilfewindows dürfen nicht den aktuellen Bereich überlagern, zu dem Hilfe angefordert wurde (z.B. Eingabefelder, Steuerungsmöglichkeiten). Ist dies der Fall?

Fehlerbehandlung

17. Weisen die Fehlermeldungen sachbezogen und verständlich auf die Fehlerursachen hin? Kann der Benutzer erkennen, was er falsch gemacht hat?

18. Sind die Fehlermeldungen so verständlich, daß der Benutzer erkennt, welche Aktionen (zur Korrektur) ergriffen werden sollen?

19. Werden Meldungen des Systems für den Programmierer abgefangen und, falls nötig, durch Fehlermeldungen der Anwendung für den Benutzer ersetzt?