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Abteilung Programmiersprachen und Übersetzerbau

Studienprojekt SKilLEd

Betreuer: Martin Wittiger, Torsten Görg
Kunde: Timm Felden
Prüfer: Prof. Dr. Erhard Plödereder

In großen Werkzeugketten müssen zwischen den einzelnen Werkzeugen große Mengen zum Teil komplexer Daten transportiert werden. Die Evolution von Werkzeugketten erfordert mit der Zeit  Änderungen an benutzten Datentypen. Ferner kann die Evolution einer Werkzeugkette dazu führen,  dass die ursprünglich gewählte Programmiersprache aus der Mode gekommen ist.  Daher kann es schwierig sein qualifizierte Entwickler zu rekrutieren, falls man sich in einer  Werkzeugkette auf eine bestimmte Programmiersprache festlegt hat.

Um diesem Problem zu begegnen wurde die Serialisierungssprache SKilL entworfen, die es erlaubt anhand einer Spezifikation große Datenmengen effizient zu serialisieren. In SKilL wird aus einer Spezifikation für eine gewünschte Programmiersprache eine API generiert, die die gewünschten Eigenschaften und Funktionen einer änderungstoleranten sprach- und plattformunabhängigen Serialisierung mit sich bringt. Ein entsprechender Generator wird für verschiedene Sprachen ist bereits vorhanden.

In der Praxis tritt das Problem auf, dass lang lebende Projekte eine Vielzahl an Datenstrukturen enthalten, deren Spezifikation verwaltet werden muss. In diesem Projekt soll ein Editor für SKilL Spezifikationen entwickelt werden, der den Benutzern die Bearbeitung und Wartung von Spezifikationen deutlich erleichtert.